In Rothenburg ob der Tauber fanden die Aufstiegsspiele zur Landesliga statt, bei der sich die Meister und Vizemeister der Bezirksligen Ost und West gegenüber standen.
Im ersten Match gegen den Meister der Bezirksliga West TSV Lichtenau II fand die SGS Erlangen gut ins Match, verlor aber bei einer 5:3 Führung durch eigene Fehler, vor allem im Angriff und bei den Angaben etwas den Faden und lag mit 5:8 hinten. Doch auch der Gegner machte Fehler, so dass es beim 9:9 wieder ausgeglichen war. Am Ende verlor Erlangen mit 10:12. Der zweite Satz war lange ausgeglichen und die Fehlerquote war auf beiden Seiten wesentlich niedriger. Erst am Ende konnte Lichtenau nach dem 8:7 durch drei Punkte mit 11:7 gewinnen.
Das Derby gegen den TSV Cadolzburg war äußerst spannend. Beim 7:10 hatte der Gegner 3 Satzbälle, doch nach einem taktischen Timeout konnte die SGS zwei Punkte holen und durch eine Fehlangabe der Cadolzburger den Ausgleich schaffen. Mit zwei weiteren gut abgewehrten Bällen konnte Erlangen erfolgreich angreifen und gewann mit 12:10. Auch der zweite Durchgang wogte hin und her, doch am Ende setzte sich die SGS Erlangen mit 11:8 durch.
Durch den Sieg der SG Herrieden gegen den TSV Lichtenau II brauchten sie eigentlich nur einen Satzgewinn gegen Erlangen, um Platz 1 zu sichern. Doch die SGS spielte nun wie aus einem Guss und kämpfte um jeden Ball. So ging der erste Durchgang deutlich mit 11:5 an Erlangen. Und auch im zweiten Satz konnten die Herriedener nur selten die SGS Abwehr knacken und die Erlanger Angriffe konnten immer wieder in Punkte umgemünzt werden.
Mit 11:6 gewann die SGS auch diesen Durchgan deutlich.
Damit waren 3 Teams punktgleich und die Balldifferenzen mussten entscheiden. Und da zahlte sich der hohe Sieg von Lichtenau gegen den sieglosen TSV Cadolzburg aus und verschaffte dem TSV Lichtenau II den ersten Rang und den Aufstieg in die Landesliga. Beim Direktvergleich der drei punktgleichen Teams hätte die SGS Erlangen die Nase vorn gehabt und Rang 1 erreicht.

